Pulling auf einen Blick
Pulling ist ein Ortsteil der Stadt Freising in Oberbayern – gelegen in der Münchner Schotterebene südwestlich der Freisinger Innenstadt, am Rand des Freisinger Mooses. Rund 1.700 Menschen leben heute im Dorf, das seinen ländlichen Charakter bewahrt hat und zugleich bestens angebunden ist.
Was Pulling ausmacht, sind seine Menschen: Sieben aktive Vereine, die Kirche St. Ulrich und gelebte Traditionen wie das Maibaumfest prägen das Gemeinschaftsleben – von der Feuerwehr über Theater und Sport bis zur Kultur.
Von „Pullo“ bis heute
Der Name Pulling geht auf einen Freibauern namens Pullo zurück, der im Jahr 1024 erstmals in Freisinger Urkunden erwähnt wurde – 2024 konnte das Dorf damit auf 1.000 Jahre Geschichte zurückblicken. Aus einzelnen Gehöften gewachsen, wurde 1818 die Gemeinde Pulling gegründet, zu der auch Achering, Dürneck und Eggertshofen gehörten.
Einen wichtigen Entwicklungsschub brachte die Eisenbahn: Seit dem 1. Januar 1886 hält die Bahn an der Strecke München–Regensburg in Pulling; 1972 wurde der Haltepunkt Teil des Münchner S-Bahn-Netzes. Im Zuge der bayerischen Gemeindegebietsreform wurde Pulling am 1. Mai 1978 in die Stadt Freising eingemeindet.
Die Kirche St. Ulrich, am 11. Juli 1965 eingeweiht und seit 1966 Pfarrkirche, ist bis heute das Wahrzeichen des Ortes – mehr dazu auf der Kirchenseite.
Ländlich wohnen, gut verbunden
Pulling liegt zwischen der Freisinger Innenstadt und dem Freisinger Moos – umgeben von Feldern, Wiesen und den Wegen des Mooses, die zum Spazieren und Radfahren einladen.
Mit dem S-Bahn-Haltepunkt Pulling (Linie S1) ist das Dorf direkt mit Freising und München verbunden. Auch die Autobahn A92 und der Flughafen München liegen nur wenige Kilometer entfernt – kurze Wege in alle Richtungen, ohne dass Pulling seinen dörflichen Charakter verliert.
Dorfleben heute
Ob Maibaumfest am 1. Mai, das jährliche Dorffest, Theaterabende in der Mehrzweckhalle oder Sport beim SV Pulling: In Pulling wird Gemeinschaft gelebt. Getragen wird das Dorfleben von sieben aktiven Vereinen und vielen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern.